Ausstellung „Frühlingserwachen – Ernst Fuchs“

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Ernst Fuchs zählt als Begründer der ‚Wiener Schule des Phantastischen Realismus’ zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern des 20. Jahrhunderts.
Während das Frühwerk des 1930 in Wien geborenen Künstlers von den schrecklichen Eindrücken des Zweiten Weltkrieges und des Nazi-Regimes geprägt war, widmet sich Ernst Fuchs im Hauptwerk seines Schaffens religiösen und mythologischen Themen.
In den Sechziger -und Siebzigerjahren entwickelt sich Ernst Fuchs zum Allroundkünstler und erlangt mit seinen in altmeisterlicher Manier gestalteten Ölbildern und Radierungen Weltruhm.

Als er 1972 die ‚Otto Wagner-Villa‘ in Wien Hütteldorf kauft, renoviert und vor dem Verfall rettet, kann er auch seine innenarchitektonischen Ideen umsetzen, entwirft Möbel, Tapeten, Stoffe und Teppiche.

Gemeinsam mit seiner jungen Muse und Managerin Cornelia unternimmt er ab 1978 Reisen nach Amerika, Afrika, Asien und vor allem Israel.
Nun beginnt ein neuer Schaffenszyklus ‚Planeta Caelestis‘. Naturstimmungen, symbolistische Landschaften und Blütenfantasien zeichnen sich in freien Naturstudien, Pastellen und Mischtechnik-Bildern ab.
Auch die Skulpturen, noch immer meist von Erotik bestimmt, werden dynamischer. Wallende Haarkämme und zarte Blütenkränze schmücken feinziselierte Bronzeplastiken.

Die Ausstellung ‚Frühlingserwachen‘ zeigt vor allem Werke aus dieser Schaffensperiode, die jedoch von kostbaren frühen Zeichnungen und Aquarellen abgerundet werden.
Neben legendären Radierungen und Original-Lithographien wie ‚David und Bathseba‘ 1982 oder ‚Flora Erwacht‘ 1978, gibt es aber auch für Fuchs-Kenner und -Sammler ein paar seltene Stücke aus der einst privaten Sammlung des Künstlers zu entdecken.

Vernissage: 10. März 2022, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. März bis 8. April 2022
Öffnungszeiten: täglich Montag bis Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr

Download Einladung (Pdf, 574 kB)

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